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Kalte Verbrennung von Keimen und Bakterien durch Plasma

Plasmasterilisation: Jetzt auch in großen Anlagen möglich

Die ständig wachsende Vielfalt der verwendeten Materialien in der Medizintechnik macht es notwendig, über neue Sterilisationsmethoden nachzudenken. So kommen mehr und mehr wärmeempfindliche Materialien, wie Kunststoffe zum Einsatz. Diese Materialien sind mit den herkömmlichen, auf der keimtötenden Wirkung der Wärme (meist überhitzter Wasserdampf) beruhenden, Sterilisationsmethoden nicht mehr, oder nur schwer wegen ihrer Wärmeempfindlichkeit keimfrei zu bekommen. Auch ein chemisches Sterilisieren kommt bei vielen dieser Materialien nicht in Frage da unerwünschte chemische Reaktionen stattfinden können.

Die Suche nach einem Verfahren mit dem sich diese neuen Materialien ohne unerwünschte Nebenwirkungen sterilisieren lassen führte zur neuen Methode der Plasmasterilisation bei der sich die meisten Nachteile der herkömmlichen Verfahren vermeiden lassen.

Herkömmliche Sterilisationsmethoden

In der Vergangenheit existierten im Wesentlichen 3 Verfahrensprinzipien zur Sterilisation von medizinischen Geräten.

Die erste Methode setzt auf die keimtötende Wirkung von Wärme, wobei das Sterilisationsgut überhitztem Wasserdampf ausgesetzt wird. Die bei dieser Methode benötigte Wärme macht das Verfahren für viele Kunststoffartikel wegen ihrer geringen Temperaturbeständigkeit schlecht anwendbar.

Das zweite Verfahren nutzt die keimtötende Wirkung von toxischen Chemikalien. Das Produkt wird hierzu mit

   
diesen Chemikalien benetzt und einige Zeit ihrem Einfluss ausgesetzt. Nach der Behandlung ist eine gründliche Reinigung des Produktes erforderlich.

Aus Umwelt-Gesichtspunkten ist das Verfahren der chemischen Sterilisation bedenklich da steht's auch für den Menschen giftige Chemikalien eingesetzt werden müssen. Ein weiterer Nachteil ist, dass nicht jedes Sterilisationsgut mit den eingesetzten Chemikalien verträglich ist.

Neben diesen beiden Verfahren kommt das Sterilisieren durch radioaktive Strahlung zur Anwendung Dieses Verfahren ist wegen der hochgiftigen Strahlenquellen nicht unproblematisch und kann empfindliches Sterilisationsgut zerstören.

Sterilisieren im Plasma

Diese Nachteile der herkömmlichen Sterilisationsmethoden führten zu der Entwicklung der Plasmasterilisation, die sich für fast alle zu sterilisierenden Produkte eignet und dabei vollkommen umweltverträglich ist. Die Technik macht sich ein Niederdruck-Sauerstoff-Plasma zunutze, welches angeregt durch hochfrequente, elektrische Wechselspannung die zu sterilisierenden Produkte umhüllt. Im Vakuum wird Sauerstoff durch die elektrische Spannung angeregt und auf ein höheres Energieniveau angehoben (Ionisiert). Diese Ionen sind chemisch sehr reaktionsfreudig was zur Folge hat, dass Bakterien und Keime schon bei Raumtemperatur abgetötet werden, und zusätzlich die Rückstände zu Kohlendioxid verbrennen.

Sterilisieren von verpackten Produkten

Ein weiterer, großer Vorteil dieses Verfahrens ist die Möglichkeit, verpackte Produkte zu sterilisieren. Diese Art der Sterilisation im verpackten Zustand gewährleistet, dass durch den Verpackungsvorgang keine nachträgliche Verschmutzung des Sterilisationsgutes auftritt.

Ausblicke und Anwendsfelder

Bei vielen Produkten ist die gute Sterilisationswirkung schon nachgewiesen und es ist ein Ziel der zukünftigen Entwicklung, diese Technik auf weitere Anwendungsgebiete der Medizintechnik zu übertragen. Die nach jetzigem Stand, sehr guten Ergebnisse, ermutigen zu der Annahme, dass sich für diese Umwelt und Resourcen schonende Technik breite Anwendungsfelder überall da erschließen werden, wo keimfreie Produkte benötigt werden.


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