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Auslieferung und Inbetriebnahme einer der größten PULS PLASMA Nitrieranlagen

Jumbo zum PULS Plasmanitrieren


Ab Februar 2001 kann Plasma-Technologie auch für das Härten der Ober­flächen von Bauteilen mit einem Durchmesser bis zu 2600 mm und einer Höhe bis zu 1800 mm genutzt werden. Damit festigt die Firma PlaTeG, Plasma Technik Grün GmbH in Siegen, ihre Spitzenstellung in der Fertigung besonderer Plasma-Nitrieranlagen.

Die neue Anlage - eine der größten ihrer Art weltweit - bietet neben vielen technischen Vorteilen auch eine hohe Wirtschaftlichkeit, denn der unerwünschte und kaum zu kontrollierende Härteverzug der zu behandelden Bauteile läßt sich meist vollständig verhindern. Damit kann eine kosten- und zeitaufwendige Nachbearbeitung entfallen. Die in dieser Anlage eingesetzte Verfahrenstechnik eignet sich zum Nitrieren und Nitrocarburieren von Stahloberflächen, sowie für eine neu entwickelte Korrosionsschutzbehandlung.

Dr. Reinar Grün In der vergangenen Woche wurden die letzten Probeläufe dieser Großanlage in Siegen- Weidenau durchgeführt. Diese Woche erfolgt bereits die Inbetriebnahme in Bochum.

"Mit ihrer Größe setzt die Plasma-Anlage neue Maßstäbe", so der zukünftige Betreiber, die Härterei Reese in Bochum: "damit können wir sehr große Bauteile behandeln - und weil unsere Kunden gerade aus dem Großgetriebbau ein zuverlässiges, gut regelbares Nitrierverfahren mit kurzen Prozeßzeiten wünschen, rechnen wir mit einer intensiven Nutzung der Anlage."

Eingesetzt wird diese Technik beispielsweise im Werkzeug- und Formenbau, Großgetriebebau und der Hydraulik. Also überall da, wo Stahl- und Edelstahl­bauteile besonders gegen Verschleiß oder Korrosion geschützt werden müssen.

Bei bei dem zukünftigen Betreiber, der Härterei Reese geht man davon aus, dass bei Wärmebehandlungen von Komponenten für den Kraftwerks- und Großanlagenbau erhebliche Vorteile zu erzielen sind.

 
Nitrieren im Plasma

Das Plasma bietet in der Oberflächenhärtetechnik besondere Vorteile:

Im Plasma können die für die Behandlung erforderlichen chemischen Reaktionen bei deutlich niedrigeren Temperaturen und kürzeren Behandlungs­zeiten stattfinden. Das bedeutet Energieeinsparung und Zeitgewinn für den Anwender.

Der Prozeß ist computergesteuert. Das sorgt für gleichmäßige und reproduzierbare Ergebnisse. Dies führt zum Aufbau spezieller, auf die technischen Anforderungen hin optimierter Oberflächen. All das sind gute Gründe für die Hersteller von hoch belasteten Komponenten, bei einer Wärmebehandlung auf Plasma-Technologie zu setzen.

Die vom Siegener Anlagenbauer PlaTeG gebaute Anlage nutzt das ebenfalls von PlaTeG entwickelte PULS PLASMA Verfahren, bei dem das Plasma durch extrem kurze Stromimpulse angeregt wird. Das sorgt zum einen für eine besonders gute Regelbarkeit des Nitriervorganges; zum anderen verhindert man damit die Bildung von Blitzen oder Lichtbögen im Plasma, welche die Oberfläche der Bauteile schädigen würden.


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