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Erlebnis Maschinenbau

Technik, die fasziniert


Nachwuchssorgen im Bereich Maschinenbau. Gerade die mangelnde Bereitschaft von Schülern, gewerblich-technische Berufe zu ergreifen oder Ingenieurwissenschaften zu studieren, geht auf ein falsches Bild zurück. Viele Menschen haben hier noch die antiquierte Vorstellung der ?dirty economy? im Kopf. Stattdessen erwartet sie eine innovative Hightech-Branche mit modernen Maschinen, anspruchsvollen und kreativen Arbeitsplätzen. Davon überzeugten sich kürzlich über 600 Jugendliche aus 14 Schulen im Kreisgebiet.

Im Rahmen der Gemeinschaftsaktion "Erlebnis Maschinenbau - Technik, die fasziniert" öffneten auch in diesem Jahr wieder Maschinenbau-Unternehmen in der heimischen Region ihre Türen für Schüler, Lehrer und Studenten. Betriebsbesichtigungen, Berufsinformationen sowie Diskussionsrunden mit Ausbildern oder Azubis standen an drei Juli-Tagen im Mittelpunkt. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen, der IG Metall NRW, der Metall NRW sowie dem Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau NRW (VDMA).

Dass "Blaumann-Berufe" sich insbesondere durch eine attraktive Ausbildung und gute Zukunftschancen auszeichnen, machte Manfred Kraft, Personalleiter bei der Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG, seinen Gästen deutlich. Das 280 Mitarbeiter starke Unternehmen bildet seit vielen Jahren in den Bereichen Industriemechaniker, Mechatroniker, Energieanlagenelektroniker und Zerspannungsmechaniker aus. Doch dabei stieß man immer wieder auf das gleiche Problem. "Der gewerbliche Bereich wird von vielen Jugendlichen nicht als attraktiv empfunden. Defizite bei den Bewerbern sind immer häufiger der Fall", erklärte Kraft. Seine Erklärung dafür: "Gerade im Maschinenbau existieren viele Vorurteile. Jugendliche bringen mit diesem Bereich häufig unsaubere Arbeit in Verbindung. Der Blaumann ist eben immer noch in den Köpfen der Schüler fest verankert." DieDr. Reinar Grün Vorteile einer soliden Existenz und der sozialen Absicherung für die Zukunft würden da oft außer Acht gelassen. "Dabei bieten sich im Bereich der Aus- und Weiterbildung in unserer Firma vielfältige Möglichkeiten", so Kraft. So bestehe nach der absolvierten Facharbeiterprüfung zum Beispiel die Gelegenheit, als Außendienstmonteur im In- oder Ausland aktiv zu werden.

Ausbildungsplätze langfristig sichern Keine schlechten Zukunftsaussichten. Außerdem steht heute schon eines fest: In den kommenden zehn Jahren muss jede vierte Stelle im Maschinenbau neu besetzt werden. Nur gut ausgebildete Fachkräfte und Ingenieure werden diese Lücke schließen können. Trotzdem nutzen immer weniger Jugendliche die gewerblich-technische Ausbildung. Gerade aufgrund der beschriebenen Imageprobleme ist "Erlebnis Maschinenbau - Technik, die fasziniert" also wichtig. Insbesondere, wenn der Maschinenbau als eine der bedeutendsten, überwiegend mittelständisch geprägten Wirtschaftsbranchen erhalten werden soll. Hier geht es um die langfristige Sicherung von Ausbildungs- und Beschäftigungschancen im großen Umfang.

nd genau deshalb nahm auch die PlaTeG GmbH, kurz Plateg, an der Veranstaltung teil. ?Wir möchten die Schüler auf den Maschinenbau aufmerksam machen und auf allen Ebenen dafür begeistern. Sei es als Lehrer, Techniker oder Ingenieur?, betonte der Technische Leiter Hans-Joachim Günther im Gespräch mit dem WIRTSCHAFTSREPORT. Seine Intention ist es seit Jahren, durch gezielte, praxisnahe Veranstaltungen dem ?heftigen Personaldefizit? zu begegnen. So wurden die Jugendlichen nach der Vermittlung von theoretischem Grundwissen in die Geheimnisse des Verschleißschutzes auf Stahl eingeführt. Die Aktivierung von Kunststoffoberflächen sowie einige Vakuum-Experimente folgten. "Der Maschinenbau ist eine hochmoderne, innovative Branche, die leider allzu häufig nur in der zweiten Reihe steht", weiß Günther aus Erfahrung. "Die Leute sehen immer nur die Endprodukte. Das dahinter aber geniale Ingenieurleistungen stecken, übersehen die meisten."

Dem kann Birgit Wolff, Personalsachbearbeiterin bei der Vetter Fördertechnik GmbH, nur zustimmen. "Viele Menschen vergessen, dass gerade in diesem Bereich hochausgebildete Facharbeiter tätig sind. Schließlich sind die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten nicht zu verachten." So könne zum Beispiel die Meisterschule einer gewerblichen Ausbildung folgen. Einen Schritt weiter sei die Technikerschule oder aber ein Studium zum Diplom-Ingenieur angesiedelt. "Mit unserer Teilnahme an der Veranstaltung ,Erlebnis Maschinenbau? möchten wir die zukünftigen Auszubildenden motivieren, sich nicht immer nur bei den großen Firmen zu bewerben", erklärte Wolff. "Sie sollten bei der Stellensuche gerade an den Mittelstand denken, denn hier bieten sich mindestens genauso viele Chancen."

Diese Unternehmen brachten interessierten Schülern, Lehrern und Studenten den Maschinenbau als innovative Hightech-Branche näher. Ziel dabei war es unter anderem, den Nachwuchssorgen in diesem Bereich entgegenzuwirken: Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG, Bergrohr GmbH, PlaTeG GmbH, Siegthaler GmbH, SMS Demag AG, Erich Utsch AG sowie die Vetter Fördertechnik GmbH.

 


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