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Auszeichnung für die PlaTeG GmbH, Siegen, ein innovatives Unternehmen in Deutschland "Grün produzieren" ist der Titel eines neuen Buches, in dem die innovativsten Unternehmen in Deutschland vorgestellt werden. Frau Prof. Dr. Annette Schawan, Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF) nahm gemeinsam mit Dr. Manfred Wittenstein, Präsident des Verbandes der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), die Enthüllung der Bücher in einem Festakt auf der Hannover Messe vor. "Das Buch repräsentiert auf 568 Seiten die innovativsten Produkte deutscher Unternehmen, die nicht nur "grün" sondern auch wirtschaftlich produzieren"", sagte Dr. Wittenstein. Es wird vom Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) zusammen mit dem Verlag 'Deutsche Standards' herausgegeben. "Investitionen in umweltfreundliche, ressourcenschonende Technologien sichern langfristig Arbeitsplätze und Wachstum. Das gilt insbesondere für die Produktion", sagte Bundesministerin Annette Schavan anlässlich der Präsentation. Das Buch ist eine Leistungsschau des Produktions- und Wissenschaftsstandortes Deutschland. Es gewährt Einblicke in die ressourcenfreundlichen wie material- und energieeffizienten Technologien von ca. 100 deutschen Firmen - von Audi bis ZF Friedrichshafen. Eine davon ist die PlaTeG GmbH, beheimatet in Siegen-Weidenau. Von einer hochkarätigen Jury wurde PlaTeG ausgewählt, ihre innovativen und ressourcenschonenden Technologien industrieller Plasmaprozesse aufzuzeigen. Ein erstes Exemplar des Buches wurde von Frau Ministerin Schawan persönlich signiert und an Dr. Reinar Grün, Geschäftsführer der PlaTeG, übergeben. Die PlaTeG GmbH ist weltweit Innovationsführer auf dem Gebiet der umweltfreundlichen Oberflächenbehandlung. Industrielle Anwendungen sind das PulsPlasma®-Nitrieren von Stahl zur Erhöhung von Härte und Verschleißfestigkeit. Spezielle Hartstoffbeschichtungen von Oberflächen zum Verschleiß- und Korrosionsschutz sind weitere Anwendungsgebiete. Hauptvorteile moderner Plasmaverfahren sind die Ersparnis von Energie und Prozessgasen. Derartige Verfahrensvorteile ermöglichen die wirtschaftliche Behandlung extrem großer Werkzeuge, wie sie in der Automobilindustrie benötigt werden. So lieferte die PlaTeG vor kurzem eine Großanlage mit einer Vakuumkammer von über 10 Metern Länge und einem Durchmesser von 4,3 Meter nach Korea. Großwerkzeuge bis zu 40 t werden dort für koreanische Automobilwerke behandelt. Die so behandelten Werkzeuge stellen in zweierlei Hinsicht einen Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung dar: Einmal bei der Anwendung des Verfahrens selbst ergeben sich deutliche Einsparungen durch Material- und Energieeffizienz, besonders im Vergleich zu anderen herkömmlichen Verfahren wie Gasnitrieren mittels giftigem Ammoniak. Des Weiteren resultieren aus den erhöhten Standzeiten dieser Werkzeuge Einsparungen durch geringeren Bedarf von Neuwerkzeugen. Siegen, 20.08.2010 |