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Neue umweltfreundliche Oberflächentechnik
zur Behandlung von Kunstoffteilen

Siegen, 19.10.1998


Präsentation auf der Messe K '98 in Düsseldorf

Wichtige Entscheidungen für die Zukunft werden auf der K '98 vom 22. - 29. Oktober 1998 in Düsseldorf getroffen!

über 260.000 Fachbesucher aus 111 Ländern bei der letzten Veranstaltung unterstreichen in eindrucksvoller Weise die herausragende Stellung dieser Messe für Kunststoffe. Es stellen 2639 Unternehmen aus 50 Ländern in Düsseldorf aus, wodurch die weltweite Bedeutung dieser Messe hervorgehoben wird.

Das Siegener Unternehmen PlaTeG ist auf dem Firmengemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen, "Treffpunkt Zukunftstechnologien" in Halle 10 vertreten.

Unter dem Aspekt "moderne umweltfreundliche Oberflächentechniken" bietet die PlaTeG GmbH (PlaTeG) eine außerordentlich breite Palette von kompletten Anlagen sowie Dienstleistungen zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen an. Besonders hervorzuheben ist eine neue Anlage zum Plasmaaktivieren von Kunststoffen, welche auch auf der Messe präsentiert wird.

Die Oberflächenspannung von Kunststoffteilen läßt sich dadurch absenken (Plasmaaktivierung), um eine bessere Benetzung zu ermöglichen. Anschließend lassen sich diese erheblich besser und dauerhafter bedrucken, lackieren oder verkleben.

In anderen Fällen kann die Benetzung von Kunststoffteilen mit Íl oder ähnlichem verhindert werden, wenn diese Teile im Plasma mit einer speziellen Beschichtung versehen werden (Plasmaepilamisierung).

Weiterhin können auch Beläge von der Oberfläche eines Kunststoff-Formteils abgetragen und gereinigt werden (Plasmaätzen). So vorbehandelte Kunststoffteile sind dann extrem sauber und besser benetzbar.

Vertiefende Ergänzungen

Es handelt sich hier nur um einen kleinen Teilbereich des Produktionsprogrammes der PlaTeG, die sich in erster Linie mit dem Plasmanitrieren von Stahl und der Plasma-CVD-Beschichtung zum Verschleißschutz beschäftigt. Hierbei wird die speziell entwickelte PULS PLASMA Technik eingesetzt.

Ganz allgemein ist hervorzuheben, daß die Plasmatechnik im Vergleich zu anderen Verfahren der Oberflächenbehandlung wesentliche Vorteile aufweist:

- Das Verfahren ist umweltfreundlich, da bei der Anwendung keine umweltbelastenden Stoffe verwendet werden oder als Nebenprodukte entstehen.
- Die Plasmaanlagen zeichnen sich durch besondere Wirtschaftlichkeit und hohe Flexibilität aus und können in Fertigungsstraßen integriert werden.
- Die zu behandelnden Kunststoffteile werden sehr schonend behandelt, da praktisch keine Temperaturbelastung auftritt und die Teile keinen aggressiven Chemikalien ausgesetzt werden.

Die Plasmabehandlungen werden in einer Vakuumkammer durchgeführt, wobei das Plasma durch ein elektrisches Feld erzeugt wird. Dabei werden Gasmoleküle und Atome ionisisert, die auf die Kunststoffoberfläche einwirken. Durch die Zugabe geringer Mengen spezieller Prozeßgase lassen sich die Oberflächen dann gezielt beeinflussen.

Das Plasma selbst wird mit Hilfe von Mikrowellen oder hochfrequenten Wechselspannungen erzeugt.

Die zu behandelnden Teile können als Schüttgut in einer stationären oder einer drehbaren Behandlungskammer aktiviert werden. Die Prozeßdurchführung ist recht kurz und liegt in der Regel zwischen 5 und 15 Minuten, so daß auch in kleinen Anlagen in kurzer Zeit erhebliche Mengen durchgesetzt werden können.

Mit der Plasmatechnologie als Schlüsseltechnologie für die verschiedensten Bereiche werden laufend neue Felder erschlossen. Dies wird zunehmend genutzt, insbesondere auch für Verbundwerkstoffe bei Kunststoffen, Metallen und Keramiken.

 


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