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Plasmaanlagen veredeln Kunststoffoberflächen

Siegen, im August 1998.


Um Plasmaanlagen zur Oberflächenbehandlung von Kunststoffen hat die PlaTeG GmbH (PlaTeG), Siegen, ihr Produktionsprogramm erweitert. Technologisch greift das Unternehmen dabei auf seine mehr als fünfzehnjährige Erfahrung mit der Plasma-Oberflächenbehandlung bei Metallen zurück.

Ein Plasma kann Verschmutzungen von der Oberfläche eines Kunststoff-Formteils abtragen (Plasmaätzen), und es kann die Oberflächenspannung senken (Plasmaaktivieren). So vorbehandelte Kunststoffteile lassen sich erheblich besser bedrucken, lackieren oder verkleben.

Neben Konstruktion und Fertigung anwendungsspezifischer Plasmaanlagen bietet das Unternehmen die Plasmabehandlung von Metallen und Kunststoffen auch als Dienstleistung an. Diese Kombination von Anlagenbau und Eigenbetrieb stellt sicher, daß die im Unternehmen hergestellten Plasmaanlagen alle industriellen Anforderungen hinsichtlich Bediener- freundlichkeit, Betriebssicherheit und Lebensdauer erfüllen.

Die Plasmatechnik weist im Vergleich mit anderen Verfahren der Oberflächenbehandlung eine Reihe von Vorteilen auf. Diese sind:

-Umweltfreundlichkeit, da bei der Anwendung umweltbelastende Stoffe weder verwendet werden noch als Nebenprodukt entstehen
-Reproduzierbarkeit der Ergebnisse durch Einsatz frei programmierbarer Prozeßregler
-Automatisierbar und in Fertigungslinien zu integrieren
-Schonende Behandlung für die Kunststoffteile, da keine nennenswerte Temperaturbeanspruchung auftritt und die Teile keinen aggressiven Chemikalien ausgesetzt sind

In der Behandlungskammer entsteht das Plasma bei Drücken unter 0,1 bar und unter dem Einfluß eines elektrischen Felds. Dabei werden Gasmoleküle und Atome ionisiert und können dann auf die Kunststoffoberfläche einwirken. Durch Zugabe einer geringen Menge spezieller Prozeßgase lassen sich Oberflächen gezielt beeinflussen.

An PlaTeG sind der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Reinar Grün mit 51 %, die in der Metallverarbeitung tätige Pass + Co. GmbH, Siegen, mit 49 % beteiligt. Das Stammkapital beträgt DM 230.000 DM. Das Unternehmen beschäftigt durch Personalunion mit der Pass + Co. insgesamt 20 Mitarbeiter.

 


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