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Gold und Diamanten aus dem Plasma

Siegen, 7. Mai 1997


Das Plasma - kein Zauberwort, sondern heute ein wichtiges Werkzeug in vielen Bereichen der Wirtschaft. Für die Herstellung von High-tech-Produkten wird das Plasma ebenso eingesetzt wie für die Produktion von Artikeln des täglichen Lebens.

Gerade in der heutigen wirtschaftlichen Situation Deutschlands und im internationalen Wettbewerb sind Kooperationen zwischen Forschung und Industrie auf allen Ebenen besonders wichtig. Vor Allem spezielle anspruchsvolle Verfahrens- und Anlagentechniken erfordern eine enge Zusammenarbeit.

Für den seit 12 Jahren bestehenden Arbeitskreis Plasmaoberflächen-technologie war und ist dieses eine der wesentlichsten Aufgaben. Bei regelmäßigen, jährlich zweimal stattfindenden Tagungen in Forschungsinstituten und Unternehmen findet ein Gedankenaustausch vor Ort statt. Hierbei werden auch gemeinsame Projekte und Planungen einzelner Mitglieder vorbereitet.

Die diesjährige Frühjahrstagung findet am 12. und 13. Mai 1997 im Technologie Zentrum Siegen statt. Gastgeber ist die Firma PlaTeG GmbH, Siegen, gemeinsam mit dem Regionale Institut für Oberflächentechnik (RIO) und dem Institut für Oberflächentechnik an der Universität-Gesamthochschule Siegen. Es werden etwa 60 führende Vertreter mit internationalen Renomm,e aus Forschung und Industrie in Siegen erwartet.

Der Arbeitskreis umfaßt ca. 280 Mitglieder aus Industrie, Hochschulen und Forschungsinstituten, neben renommierten deutschen Großunternehmen sind insbesondere auch mittelständische Unternehmen vertreten. Der Arbeitskreis versteht sich als Bindeglied zwischen Forschung und Anwendung, um die in der Forschung vorhandenen Kenntnisse in die industrielle Praxis umzusetzen. Gerade in der heutigen Zeit ist dies in Deutschland besonders dringend erforderlich, um dem weltweiten Wettbewerb auch zukünftig standhalten zu können.

Auf dem Gebiet der Plasmaoberflächentechniken kann heute noch von einer führenden Rolle Deutschlands gesprochen werden, jedoch mit rückläufiger Tendenz, da die internationalen Märkte sehr stark aufgeholt haben und in Deutschland die Umsetzung in die industrielle Praxis nur sehr zögernd stattfindet.

Die im Plasma veredelten Oberflächen und Schichten, dazu zählen auch Diamant- und diamantartige Schichten, werden zum Verschleiß- und Korrosionsschutz eingesetzt. Dadurch kann die Haltbarkeit und Lebensdauer von Werkzeugen und Maschinenteilen erheblich verbessert werden.

Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet dieser Verfahren sind auch die Erzeugung von kratzfesten, hochglänzenden gold- oder silberfarbenen Schichten auf Gegenständen des täglichen Lebens, wie Kugelschreiber, Sanitärarmaturen, Uhrengehäuse oder Brillengläser etc..

Ein wesentliches Verdienst des Arbeitskreises ist es bereits, die europaweite Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und industriellen Anwendern dieser Technik erreicht zu haben. Hierzu ist vor einigen Jahren auch ein europäischer Arbeitskreis mit nationalen Kreisen in Europa gegründet worden.

Der Arbeitskreis wird in seinen Aktivitäten von sieben führenden deutschen Gesellschaften im Bereich Werkstoff- und Oberflächentechnik getragen.

Ein weiteres Verdienst des Kreises ist die Organisation einer inzwischen weltweit anerkannten internationalen Tagung, welche seit 1988 im zweijährigen Rhythmus veranstaltet wird (Plasma Surface Engineering (PSE), Garmisch-Partenkirchen).

Wegen des Erfolges dieser Tagung findet in diesem Jahr eine gemeinschaftliche asiatisch-europäische Konferenz in Seoul, Korea, statt. Die Gründung dieser Konferenz geht auf Initiative deutscher Wissenschaftler zurück. Auch hier ist die Absicht, Brückenschläge sowohl zwischen Forschung und Anwendung, als auch zwischen Europa und dem Fernen Osten zu erreichen (Asian-European Plasma Surface Engineering, AE PSE ).

 


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