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Plasma Sterilisieren Verfahrensbeschreibung |
In der Medizintechnik kommt neben den herkömmlichen Sterilisationsmethoden zunehmend das Plasmasterilisieren zum Einsatz. Dieses Verfahren zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
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| Die Vakuumkammer wird auf einen Prozessdruck von 10 - 1000 Pa evakuiert. | |
| Ein sauerstoffhaltiges Reaktionsgas wird in die Behandlungskammer eingeleitet. | |
| Ein Hochfrequenzplasma wird zwischen einer Elektrode und der Kammerwand gezündet. |
Anschließend wird der Prozess über eine bestimmte Zeit betrieben, bis alle Keime abgetötet sind.
| Bei der thermischen Sterilisation wird meist überhitzter Wasserdampf verwendet der durch erhöhte Temperatur keimtötend wirkt. Dieses Verfahren ist jedoch für viele Produkte aus Kunststoff wegen der thermischen Belastung ungeeignet. | |
| Bei der chemischen Sterilisation kommt im wesentlichen die giftige Chemikalie Formaldehyd zum Einsatz, die neben ihrer Umweltbedenklichkeit, die negative Eigenschaft besitzt, mit vielen Produkten der Medizintechnik chemisch zu reagieren. | |
| Die strahlenbasierte Sterilisation arbeitet vorwiegend mit radioaktiven Strahlenquellen. Bei dieser Methode werden hochgiftige radioaktive Stoffe eingesetzt, um durch ihre harte radioaktive Strahlung Keime abzutöten. Damit ist häufig auch eine radioaktive Schädigung des zu sterilisierenden Gutes verbunden. |
Geschäftsführer: Dr. Reinar Grün ; Arnd Bohle
Amtsgericht Siegen, HRB 8070 ; USt.Id. DE 814730669
e-mail: service@plateg.de