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PlaTeG - PlaTeG GmbH
Beim Plasmareinigen wird mit Hilfe eines Plasmas in einer Vakuumbehandlungskammer Sauerstoff bei Raumtemperatur ionisiert.    Plasma Sterilisieren
Verfahrensbeschreibung

In der Medizintechnik kommt neben den herkömmlichen Sterilisationsmethoden zunehmend das Plasmasterilisieren zum Einsatz. Dieses Verfahren zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

    ausgezeichnete Sterilisationswirkung
    sehr schonende Behandlung des Sterilisationsgutes
    sehr gute Umweltverträglichkeit
    geringer Energieverbrauch


Mit Hilfe eines Plasmas wird in einer Vakuumkammer ein sauerstoffhaltiges Gas bei Raumtemperatur elektrochemisch aktiviert und zersetzt. Die hierbei entstandenen sehr reaktionsfreudigen Sauerstoffatome und -ionen verbrennen Bakterienkeime und Erreger kalt und rückstandsfrei zu Kohlendioxid ohne das Sterilisationsgut mit hoher Temperatur zu belasten.
Ein weiterer keimtötender Effekt im Plasma ist die entstehende ultraviolette Strahlung durch die Ionisation des Reaktionsgases, die im Vakuum ungefiltert und in unmittelbarer Nähe auf die Keime und Erreger einwirken kann.
Zur Behandlung im Plasma werden die zu sterilisierenden Teile in eine Vakuumkammer gelegt.


Der Sterilisationsprozess läuft anschließend in folgenden Schritten ab:

    Die Vakuumkammer wird auf einen Prozessdruck von 10 - 1000 Pa evakuiert.
    Ein sauerstoffhaltiges Reaktionsgas wird in die Behandlungskammer eingeleitet.
    Ein Hochfrequenzplasma wird zwischen einer Elektrode und der Kammerwand gezündet.

Anschließend wird der Prozess über eine bestimmte Zeit betrieben, bis alle Keime abgetötet sind.


Bisher werden medizinische Gebrauchs- und Verbrauchsgüter überwiegend durch thermische, chemische und strahlenbasierte (radioaktive) Verfahren sterilisiert:

    Bei der thermischen Sterilisation wird meist überhitzter Wasserdampf verwendet der durch erhöhte Temperatur keimtötend wirkt. Dieses Verfahren ist jedoch für viele Produkte aus Kunststoff wegen der thermischen Belastung ungeeignet.
    Bei der chemischen Sterilisation kommt im wesentlichen die giftige Chemikalie Formaldehyd zum Einsatz, die neben ihrer Umweltbedenklichkeit, die negative Eigenschaft besitzt, mit vielen Produkten der Medizintechnik chemisch zu reagieren.
Aktivieren, Anlagenbau, Beflammung, Benetzbarkeit, Benetzung, Beschichten, Bipolare Pulstechnik, dünne Schichten, Entfetten, Epilamisieren, Gasnitrieren, Härten, Haerten, harte Schichten, hydrophil, hydrophob, Korrosion, Korrosionsschutz, Kunststoff, Kunststoffoberflächen, Lackieren, Nitrieren, Nitrocarburieren, Oberflächentechnik, Oberflächenveredelung, Oberflächhärten, Oxidieren, PA CVD/PE CVD -Beschichten, Plasma, Plasmaaktivieren, Plasmaepilamisieren, Plasmagenerator, Plasmahärten, Plasmanitrieren, Plasma Nitrieren, Plasmanlage, Plasmaoxidieren, Plasmapolymerisieren, Plasmareinigen, Plasmasterilisieren, Plasma Sterilisieren, Plasmatechnik, Polymerisieren, Puls Plasma, Pulsplasmanitrieren, Puls Plasmanitrieren, Puls Plasma Nitrieren, Randschichthärten, Reinigen, Standzeit, Sterilisieren, Stromversorgung, TiCN Schichten, TiC Schichten, TiN Schichten, Vakuumanlagen, Verbindungsschicht, Verbindungsschichtfrei, Verkleben, Verschleiß, Verschleißschutz, Waermebehandlung, Wärmebehandlung, Wasserlack, Werkzeughärtung    Die strahlenbasierte Sterilisation arbeitet vorwiegend mit radioaktiven Strahlenquellen. Bei dieser Methode werden hochgiftige radioaktive Stoffe eingesetzt, um durch ihre harte radioaktive Strahlung Keime abzutöten. Damit ist häufig auch eine radioaktive Schädigung des zu sterilisierenden Gutes verbunden.


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