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Plasma Feinreinigung Verfahrensbeschreibung |
Durch die Plasmaoberflächenreinigung ist es möglich, ohne den Gebrauch von Lösungsmitteln, organische Verunreinigungen wie Fette, Öle und Lackreste von Stahl, Buntmetallen, Kunststoffen, Gläsern und Keramiken zu entfernen. Hierdurch kann eine Feinstreinigung bzw. Entfettung der Oberflächen erreicht werden.
| hoher Reinigungsgrad (Feinstreinigung) | |
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| keine Rückstände, da diese Verunreinigungen durch Sauerstoff zu Kohlendioxid verbrannt werden |
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| geringe Prozesstemperatur (30-80 °C), somit keine Wärmebelastung der Teile |
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| sehr hohe Spaltgängigkeit |
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| sehr umweltfreundlich, daher sind keine Arbeitsschutzmaßnahmen erforderlich |
| Die Vakuumkammer wird mit einem Prozessdruck von 10-100 Pa evakuiert. | |
| Sauerstoff oder gar nur Luft wird als Reaktionsgas in die Behandlungskammer eingeleitet. | |
| Zwischen mehreren innen und außen liegenden Elektroden wird ein Plasma gezündet. |
Je nach Anwendungsfall liegt die Frequenz des Plasmas im
| Mittelfrequenz- (kHz), | ||
| Hochfrequenz- (MHz) | ||
| oder Mikrowellenbereich (GHz). |
Anschließend wird der Prozess für einige Sekunden bis 30 Minuten aufrechterhalten, bis alle Verunreinigungen beseitigt sind.
Das Verfahren kommt besonders dort zum Einsatz, wo die Anforderungen an die Sauberkeit der Oberfläche sehr hoch sind.
Dies ist zum Beispiel beim Verkleben und Beschichten von Metallteilen und bei der Reinigung von Leiterplatten der Fall.
Andere Reinigungsverfahren arbeiten zu meist mit Chemikalien in wässriger Lösung oder mit fettlösenden leicht flüchtigen Lösungsmitteln.
Diese Art der Bauteilreinigung wird im Hinblick auf den Umweltschutz immer problematischer, da die entstehenden Abfälle nur schwer zu entsorgen sind und die Umwelt stark belasten.
Geschäftsführer: Dr. Reinar Grün ; Arnd Bohle
Amtsgericht Siegen, HRB 8070 ; USt.Id. DE 814730669
e-mail: service@plateg.de