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PlaTeG - PlaTeG GmbH
Oxidschichten auf Stahlbauteilen gewinnen in der Technik zunehmend an Bedeutung    PulsPlasma® Oxidieren
Verfahrensbeschreibung

Oxidschichten auf Stahlbauteilen gewinnen in der Technik zunehmend an Bedeutung, da sie:

    einen hervorragenden Korrosionsschutz darstellen
    den Verschleißwiderstand erhöhen
    die Laufeigenschaften erhöhen
    durch ihre dunkelgraue bis schwarze Farbe das Bauteil optisch aufwerten.


Die durch Plasmaoxidation erzeugten Oxidschichten sind mit denen anderer Nitrierverfahren vergleichbar und haben folgende Eigenschaften:

    Farbe dunkelgrau bis schwarz
    Sie haben eine Dicke von etwa 1 - 10 µm
    Chemische Zusammensetzung F3O4 (Magnetit)


Um Oxidschichten zu erzeugen wird das Bauteil zunächst plasmanitriert. Hierzu werden die Teile in einem Vakuumbehälter, vom Gehäuse elektrisch isoliert eingebracht. Bei einem Druck von 50-500 Pa wird eine pulsierende Gleichspannung von einigen 100 Volt zwischen Werkstück und Behälterwand angelegt, wobei das Werkstück kathodisch geschaltet ist. Durch Ionisierung der Prozessgase im Behälter entwickelt sich eine stromstarke Glimmentladung.
Positiv geladene Stickstoffionen werden zum Bauteil hin beschleunigt und diffundieren in die Oberfläche ein. Die Behandlungstemperaturen beim Nitrieren liegen im Bereich von 500 bis 550 °C. Für das nachfolgende Oxidieren ist es notwendig eine möglichst dicke Verbindungsschicht (5-10 µm) zu erzeugen, was durch geeignete Wahl der Prozessparameter und der Gaszusammensetzung geschieht.
Die Plasmaoxidation findet in direktem Anschluss an die Nitrierbehandlung statt, ohne dass es notwendig ist, den laufenden Prozess zu beenden. Physikalisch laufen beim Oxidieren im Plasma die gleichen Prozesse ab wie beim Nitrieren, es erfolgt lediglich eine Änderung der Prozessgase und eine Anpassung der Prozessparameter. Der Oxidationsschritt schließt sich mit einer Dauer von ungefähr 30 min an die laufende Nitrierbehandlung an und ist bezüglich des Schichtaufbaus sehr gut steuerbar.

Aktivieren, Anlagenbau, Beflammung, Benetzbarkeit, Benetzung, Beschichten, Bipolare Pulstechnik, dünne Schichten, Entfetten, Epilamisieren, Gasnitrieren, Härten, Haerten, harte Schichten, hydrophil, hydrophob, Korrosion, Korrosionsschutz, Kunststoff, Kunststoffoberflächen, Lackieren, Nitrieren, Nitrocarburieren, Oberflächentechnik, Oberflächenveredelung, Oberflächhärten, Oxidieren, PA CVD/PE CVD -Beschichten, Plasma, Plasmaaktivieren, Plasmaepilamisieren, Plasmagenerator, Plasmahärten, Plasmanitrieren, Plasma Nitrieren, Plasmanlage, Plasmaoxidieren, Plasmapolymerisieren, Plasmareinigen, Plasmasterilisieren, Plasma Sterilisieren, Plasmatechnik, Polymerisieren, Puls Plasma, Pulsplasmanitrieren, Puls Plasmanitrieren, Puls Plasma Nitrieren, Randschichthärten, Reinigen, Standzeit, Sterilisieren, Stromversorgung, TiCN Schichten, TiC Schichten, TiN Schichten, Vakuumanlagen, Verbindungsschicht, Verbindungsschichtfrei, Verkleben, Verschleiß, Verschleißschutz, Waermebehandlung, Wärmebehandlung, Wasserlack, Werkzeughärtung

In vielen Bereichen des Maschinenbaus werden Oxidschichten mit anderen Beschichtungen wie z.B. mit den Hartchromschichten von Hydraulikzylindern in der Hydraulikindustrie verglichen. In diesem Fall liegt die Korrosionsbeständigkeit der Oxidschicht meist höher als die der Hartchrombeschichtung bei halb so großen Reibwerten bei trockener Reibung.

 
 


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