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Plasma Aktivieren
Verfahrensbeschreibung |
Plasmaaktivierung von Kunststoffteilen
Oberflächen von Kunststoffteilen lassen sich durch eine Plasmabehandlung in ihren Eigenschaften grundlegend und vielfältig verändern:
Die Oberflächenspannung läßt sich absenken (Plasma-Aktivierung), um eine bessere Benetzung von Kunststoffteilen zu ermöglichen. Anschließend lassen sich diese erheblich besser bedrucken, lackieren oder verkleben.
Es können auch Beläge von der Oberfläche eines Kunststoff-Formteils abgetragen und gereinigt werden (Plasmaätzen). So vorbehandelte Kunststoffteile sind extrem sauber und besser benetzbar.
Die Plasmatechnik weist im Vergleich mit anderen Verfahren der Oberflächenbehandlung eine Reihe von Vorteilen auf:
| umweltfreundlich, da bei der Anwendung keine umweltbelastenden Stoffe verwendet werden, oder als Nebenprodukte entstehen |
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| reproduzierbare Ergebnisse durch Einsatz frei programmierbarer Prozeßregler gewährleistet
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| automatisierbar und in Fertigungsstraßen zu integrieren
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| schonend für die Kunststoffteile, da keine nennenswerte Temperaturbelastung auftritt und die Teile keinen aggressiven Chemikalien ausgesetzt sind.
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In der Vakuum-Behandlungskammer wird das Plasma durch ein elektrisches Feld erzeugt. Dabei werden Gasmoleküle und Atome ionisiert, die auf die Kunststoffoberfläche einwirken. Durch Zugabe geringer Mengen spezieller Prozeßgase lassen sich Oberflächen gezielt beeinflussen. Das Plasma zum Behandeln von Kunststoffen wird mit Hilfe von Mikrowellen oder hochfrequenter Wechselspannung erzeugt, während bei Metallen meist ein gepulstes Gleichspannungsplasma eingesetzt wird.
Mit der Plasmatechnologie als Schlüsseltechnologie für die verschiedensten Bereiche werden laufend neue Felder erschlossen. Dies wird zunehmend genutzt, insbesondere auch für Verbundwerkstoffe bei Kunststoffen, Metallen und Keramiken.
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