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PulsPlasma® CVD Verfahrensbeschreibung |
Zur Verbesserung des Verschleißschutzes von Werkstücken werden verschiedene mit Plasmaunterstützung arbeitende Verfahren zur Oberflächenbehandlung erfolgreich eingesetzt. Die Plasma Diffusionsbehandlung, insbesondere das Plasmanitrieren sowie die Plasma CVD-Beschichtung sind von der Verfahrens- und Anlagenseite sehr ähnlich. Daher ist es auch möglich, beide Verfahren in einer Anlage, häufig auch hintereinander, ohne Unterbrechung durchzuführen. Durch die Plasma Diffusionsbehandlung werden Randschichten von Werkstücken in ihrer chemischen Zusammensetzung durch Eindiffusion von gasförmigen Elementen verändert. Demgegenüber wird mit Hilfe einer Plasma CVD-Behandlung eine Hartstoffschicht auf den Werkstücken abgeschieden.
Das Schichtwachstum wird durch die verschiedensten Parameter gesteuert. Dadurch ist es möglich, das Schichtwachstum den jeweiligen Erfordernissen anzupassen und zu optimieren.
Die durch einen PulsPlasma® CVD-Prozeß abgeschiedenen Schichten zeichnen sich durch besonders hohe Härte aus, welche mit dem Substrat sehr fest verbunden sind.
Sowohl beim thermischen als auch beim PA CVD laufen in vereinfachter Form die folgenden chemischen Reaktionen ab:
TiCl4 + 2 H2 + 0,5 N2 = TiN + 4 HCl
TiCl4 + 2 H2 + CH4 = TiC + 4 HCl
Die elektrisch positiv geladenen Ionen werden zum Werkstück hinbeschleunigt und treffen mit hoher kinetischer Energie auf dieses auf. Dabei laufen im Bereich der Oberfläche die folgenden Prozesse ab:
Abstäuben, Reinigen und Aktivieren der Oberfläche
Aufheizen des Werkstückes durch Absorption der kinetischen Teilchenenergie
Reaktion der hochaktiven Teilchen im Gas miteinander sowie mit den Elementen im Grundwerkstoff
Diffusion der im Prozeßgas befindlichen Elemente in das Werkstück hinein
Abscheidung von Schichten auf der Werkstückoberfläche
In Abhängigkeit von der Art des Werkstoffes, den eingesetzten Gasen und dem gewünschten Behandlungsziel werden die Behandlungsparameter vorgewählt.
PULSSTROMTECHNIK
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| nur die für den Prozeß erforderliche Energie wird dosiert zugeführt, d.h. bei Bedarf niedrige Behandlungstemperaturen |
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| kaum Energieverluste durch Kühlwasser, da Behälterwand gedämmt |
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| Temperaturverteilung in Charge gut, da Temperaturdifferenz zwischen Charge und Behälterwand gering |
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| Vollständige Nutzung des Chargenraumes, da gute Temperaturgleichmäßigkeit |
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| Gleichmäßigkeit und Reproduzierbarkeit der Behandlungsergebnisse für unterschiedliche Chargengröße gut, da für das Ergebnis wichtige Plasmaparameter unabhängig von Beladungsdichte sind |
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| Entstehung von Lichtbögen nicht möglich, da durch ständige Unterbrechung des Stromes eine Lichtbogenentwicklung verhindert wird. Selbst während des Pulses Abschaltung bei Störung in weniger als 1 µs |
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| Vollständige Oberflächenbehandlung selbst bis in kleinste Bohrungen hinein. |
Die Behandlungstemperaturen liegen üblicherweise im Bereich von 500 bis 550 °C, so daß bereits fertig bearbeitete Teile beschichtet werden können, da ein Verzug durch die Behandlung nicht zu erwarten ist.
Geschäftsführer: Dr. Reinar Grün ; Arnd Bohle
Amtsgericht Siegen, HRB 8070 ; USt.Id. DE 814730669
e-mail: service@plateg.de